E-Mail-Studie zeigt: NGO können sich verbessern

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Die Inxmail-Studie 2025 zeigt: B2C-Kampagnen treiben den Großteil des E-Mail-Marketings. Besonders die Kulturbranche glänzt mit Spitzenwerten bei Öffnungs- und Klickraten, während Vereine und NGO solide, aber zurückhaltender agieren.

Die aktuelle Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark-Studie 2025 verdeutlicht den klaren Vorsprung des B2C-Segments (Business-to-Consumer) im E-Mail-Marketing. Obwohl nur 42,4 Prozent der Versender aus dem B2C-Bereich stammen, entfielen ganze 86,4 Prozent aller versendeten E-Mails auf diesen Sektor. B2C-Kampagnen arbeiten mit großen Verteilern und hohen Versandvolumina, was die Dominanz dieser Zielgruppe unterstreicht. B2B (Business-to-Business) hingegen ist zurückhaltender: 57,6 Prozent der Versender stammen zwar aus dem Business-Segment, ihre Mailings machten jedoch lediglich 13,6 Prozent des Versandvolumens aus – ein Zeichen für gezieltere, spezialisierte Ansprache

NGO und Vereine: Stabil, aber moderat

NGO und vereine werden in der Branche: öffentliche Dienst erfasst. Diese Branche versendet im Schnitt fünf Mailings pro Monat. Die Öffnungsrate liegt bei 25,1 Prozent, leicht über dem Durchschnitt von 24,4 Prozent. Die Klickrate beträgt 2,9 Prozent, während die effektive Klickrate bei 11,9 Prozent liegt –  deutlich niedriger als im Gesamtschnitt (3,6 Prozent Klickrate und 16,5 Prozent effektive Klickrate). Mit einer Bounce-Rate von 0,7 Prozent bleibt die Datenqualität stabil, jedoch zeigt sich: Der öffentliche Dienst hat zwar eine solide Basis, schöpft aber das Potenzial für stärkere Interaktion nicht voll aus

Kulturbranche: Spitzenreiter bei Interaktion

Ganz anders das Bild in der Kulturbranche: Mit einer durchschnittlichen Versandfrequenz von acht Mailings pro Monat gehört sie zu den aktivsten Versendern. Sie erreicht Öffnungsraten von 40,5 Prozent und liegt damit weit über dem Durchschnitt. Noch beeindruckender sind die Klickraten (14,7 Prozent) und die effektive Klickrate von 33,8 Prozent – die höchste aller untersuchten Branchen. Die Bounce-Rate ist mit 0,2 Prozent minimal, was auf eine sehr gepflegte Datenbasis schließen lässt. Kulturinstitutionen wie Museen, Theater und Orchester nutzen Newsletter somit besonders erfolgreich, um ihre Community zu erreichen und zu aktivieren

Beste Versandtage und -zeiten

Die Studie zeigt, dass ungewöhnliche Versandzeiten häufig die besten Ergebnisse liefern. Die Öffnungsraten der E-Mailings sind am höchsten, wenn sie zwischen 3 und 6 Uhr morgens versendet werden – hier liegt die B2C-Öffnungsrate bei über 38 Prozent. Samstage erreichen mit durchschnittlich 25,8 Prozent die höchsten Öffnungswerte im Wochenvergleich. Dabei werden Donnerstags zwischen 9 und 12 die meisten E-Mails versandt.

Bei den Klickraten schneiden die frühen Morgenstunden am besten ab. Besonders sonntags zwischen 3 und 6 Uhr werden Spitzenwerte erzielt (B2B: 26 %, B2C: 13,4 %). Unter der Woche liegen Donnerstage im Mittelfeld, trotz hoher Versandfrequenz.

Auch bei den Effektiven Klickraten stechen die Wochenenden hervor. Samstag- und Sonntagmorgen bringen überdurchschnittlich hohe Werte – ein Zeichen, dass die Adressaten dann mehr Zeit für Inhalte haben.

Die Empfehlung lautet daher: Abseits der klassischen Bürozeiten testen. Wer es wagt, E-Mails in den frühen Morgenstunden oder am Wochenende zu verschicken, hat bessere Chancen auf Sichtbarkeit und Interaktion.

Die Benchmark-Studie basiert auf Mailings, die über die Inxmail-Plattform in Deutschland, Österreich und der Schweiz versendet wurden. Analysiert wurden 4,2 Milliarden E-Mails aus 323.300 Mailings von 1.077 Versendern im Jahr 2024. Alle Auswertungen beruhen auf dem Median, um besonders realistische Werte zu liefern. Die vollständige Studie kann gegen Adressdaten kostenfrei hier bestellt werden.

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